Google Trends ohne

Google Trends – 9 Tipps für bessere Inhalte

Möchtest du immer up-to-date mit den neuesten Trends sein und so dein Geschäft wachsen lassen? Dann lerne hier, wie dir Google Trends richtig helfen kann.

Egal ob du nur eine Webseite betreibst, einen Blog schreibst, einen Webshop betreust oder einfach nur gute Ideen für deine Social Media Beiträge suchst – Google Trends kann dir dabei helfen, dein Publikum besser zu verstehen und dabei relevante Themen, Produkte, Dienstleistungen oder Schlüsselwörter (Keywords) herauszufinden.

Also los …

Was sind Google Trends?

Google Trends https://trends.google.de/ sind – natürlich – ein Serviceangebot von Google, das die Popularität eines Suchbegriffes über eine einstellbare Zeitspanne in der Google Suche darstellt. Und das Beste daran, das Service ist komplett kostenlos.

Die Ergebnisse können nach Region, Zeit, Kategorie und anderen Parametern (Websuche, Bilder, Neuigkeiten, Google Shopping und YouTube) gefiltert werden. Zu jedem Ergebnis ordnet Google Trends eine Skala von 0 (kein Interesse oder zu wenige Daten) bis 100 (sehr hohes Interesse) zu.

Mit diesem Ergebnis hat man nun eine grobe Abschätzung darüber, was Menschen derzeit suchen.

Die beiden Beispiele zeigen sehr schön, wie man Begriffe miteinander vergleichen kann.

Google Trends Online-vs-Digital
Online-Marketing (blau) vs. Digital-Marketing (Rot) in Österreich in den letzten 12 Monaten
Google Trends FB-vs-IG
Facebook (blau) vs. Instagram (Rot) in Österreich in den letzten 5 Jahren

Jetzt zu den 9 Tipps für bessere Inhalte

1. Schreibe über Trend-Themen, für mehr Zugriffe auf Webseite und/oder Social Media

Natürlich eignet sich nicht jeder Suchtrend für jede Branche, aber meist findet man hier etwas, um daran anzuknüpfen. In Goggle Trends klickt man zunächst links oben auf das Menü-Icon (drei waagrechte Striche) und wählt dann „Trends bei Suchanfragen“. In der Mitte oben findet man dann drei weitere Menüpunkte „Suchtrends des Tages“, „Suchtrends in Echtzeit“ und die Auswahl der Region.

Mit dem Ergebnis lassen sich dann selbst Beiträge verfassen oder verknüpfen.

Google Suchtrends

2. Halte ältere Beiträge interessant durch neue Trends

Manchmal zahlt es sich aus, ältere Beiträge mit neuen Daten aufzufrischen. Besonders dann, wenn der Originalbeitrag eine hohe Reichweite hatte, lassen sich diese Themen mit neuen Trends zu sogenanntem Evergreen-Content machen.

Nehmen wir als Beispiel einen Blog über Elektroautos und du möchtest wissen, wo derzeit das Interesse liegt. Diesen Beitrag immer wieder zu erneuern und neu zu publizieren, kann für stetigen Zustrom zu deinem Blog führen.

Google Trends e-Autos
Tesla Model 3 (blau) vs. Hyundai Kona (rot) vs. Renault Zoe (gelb) in Österreich in den letzten 12 Monaten

3. Plane deinen Redaktionsplan nach Suchtrends

Hat man saisonales Geschäft – also rund um anstehende Veranstaltungen, Ferien, Festivals, Feiertage, etc. – kann man mit den ermittelten Trends wunderbare Beiträge schreiben.

Wenn man also weiß, wann ein bestimmtes Thema am stärksten gesucht wird, liegt der Schluss nahe, dass es auch gefragt ist. Dazu wird einfach ein bestimmter Suchbegriff eingegeben und das Zeitfenster auf die letzten 5 Jahre gestellt.

Als Beispiel nehmen wir einen Floristen und geben den Suchbegriff „Blumenstrauß“ ein. Es ist kein Wunder, dass die Spitze des Interesses immer rund um den Valentinstag (14. Februar) liegt.

Google Trends Blumenstrauss

Gehen wir nun den am meist gesuchten Blumensorten auf den Grund, wird es schon interessanter. Hier hat die Rose (blaue Kurve) 2020 eindeutig die Nase vorne. Tulpen (rot), Gerbera (gelb) und Lilien (grün) werden auf die Plätze verwiesen.

Google Trends Blumensorte

Und auch bei der Farbe der Rosen gibt es kaum Überraschungen – rote Rosen (rote Kurve) schlagen alle anderen Farben Gelb, Weiß, Violett und Pink.

Google Trends Rosenfarbe

4. Erstelle regions-spezifische Inhalte und Marketing Kampagnen

Vor allem wenn man seine Produkte in verschiedenen Regionen verkauft, kann es sehr hilfreich sein, wenn man die jeweiligen regionalen Trends berücksichtigt.

Als Beispiel dient uns ein Winzer, der drei seiner Weißweine (Chardonnay, Grüner Veltliner und Muskateller) nach Tschechien exportieren will. Er sieht zunächst, welche der drei Sorten wann im Zeitverlauf am häufigsten gesucht wird.

Google Trend Weissweine

Darunter sieht er, wo in Tschechien welche Sorte am gefragtesten zu sein scheint.

Google Trends Weissweine-Region

Und kann sich das dann noch detailliert nach Sorte anzeigen lassen.

Google Trends Weissweine-Region-Sorte

Mit dieser Information könnte unser Winzer nun ganz gezielt mittels Facebook-Ads oder Google Adwords seine Werbung platzieren. Der Erfolg wird nicht ausbleiben.

5. Feinjustierung deiner Schlüsselwörter (Keywords)

Wenn du SEO (Suchmaschinen-Optimierung) betreibst, dann kannst du mit Google Trends deine Schlüsselwörter feinjustieren. Einerseits durch Ermittlung von Trendthemen für raschen organischen Traffic auf deiner Webseite.

Andererseits gibt es aber auch Wörter, mit einem sehr hohen Suchvolumen, die aber derzeit nicht im Trend liegen. Indem du diese Wörter in Google Trends eingibst und als Zeitverlauf 2004-heute einstellst, siehst du, wie deren Interesse im Zeitverlauf aussieht.

Damit hast du eine gute Entscheidungsgrundlage, ob solche Wörter gezielt genutzt werden sollen.

6. Entdecke neue Schlüsselbegriffe mit ähnlichen Abfragen

Neben den direkten Ergebnissen zu deinem Suchbegriff, zeigt Google Trends oft auch ähnliche Suchabfragen.

Diese können genutzt werden, um zusätzliche Beiträge zu machen oder zu verlinken.

Beispielhaft nehmen wir den Begriff „Social Media“ in Österreich in den letzten 12 Monaten:

Google Trends SoMe-AT
Google Trends SoMe-AT-andere-Themen

Und erhalten als ähnliche Themen die Begriffe:

TikTok, Posting, Psychische Gesundheit, Fake News, Online-Community, Twitter, Content-Strategie, Ziel, Manager, Künstliche Intelligenz, Benutzer, Agentur, Kommunikation, Medium, Social-Media-Manager und Social-Media-Marketing

7. Bewerbe trendige Produkte um deinen Umsatz zu steigern

Besonders interessant ist das für alle, die einen Webshop betreiben und einzelne Produkte gezielt bewerben wollen oder ähnliche Produkte in den Shop aufnehmen wollen.

Siehe dazu auch Punkt 4.

8. Bekomme Einblicke über deinen Mitbewerb

Auch ein Vergleich zwischen verschiedenen Marken oder Firmen ist durchaus möglich.

So könnte einen Handyshop interessieren, wie die TOP-Handyhersteller in der Gunst der Kunden liegen und demnach gesucht werden: 

Google Trends Handyhersteller

Oder ein Motorsport-Journalist möchte wissen, wie sich seine bisherige Arbeit auf zwei Allrad-Fahrzeuge ausgewirkt hat:

Google Trends Nissan-vs-Subaru

9. Verbessere die Performance deines YouTube Kanals

Du möchtest die Performance deines bestehenden YouTube-Kanals verbessern? Oder du startest mit Video-Marketing auf YouTube und suchst nach den Trendthemen?

In Google Trends lässt sich die Suche auch auf YouTube eingrenzen. Damit hat man einen guten Einblick, welche Themen „most wanted“ sind und daher gut für einen selbst sein können.

Google Trends YouTube

Fazit: Google Trends ist als kostenloses Tool eine wahre Quelle für Inspiration und Recherche. Es kann – bei richtiger Fragestellung – sehr viel aussagen. Welche Schlüsse man daraus zieht und wie man das dann in eigene Beiträge verpackt, das steht auf einem anderen Blatt.

Christian Schrofler

Christian Schrofler

Gründer & Inhaber von Realizing-Ideas | Digitalisierungsberater, Trainer, Online-Marketer

Dieser Artikel erschien im Original bei monsterinsights.com und wurde übersetzt und adaptiert.